Spanien Roadtrip – Route, Mietwagen & Budget

Heute vor vier Wochen startete unser Abenteuer „Roadtrip Spanien“. Was ich bisher nur in den USA erlebt habe, wollte ich nun auch endlich einmal in Europa umsetzen.

Bis dato hatte ich von Spanien lediglich Barcelona, Mallorca und Fuerteventura gesehen. Dabei gibt es auf dem Festland noch so viel mehr zu entdecken, als nur Barcelona. Also habe ich mir mal bei GoogleMaps die Karte von Spanien vorgenommen und geschaut, welche Städte mich interessieren und habe mir einfach mal eine Route zusammen geklickt.

Unsere Route

Nach ein wenig hin uns her haben uns für die folgende Route entschieden:

BARCELONA > VALENCIA > MADRID > SEVILLA > MÁLAGA

Für einen kurzen Moment kam mir der Gedanke auf, nach Valencia weiter entlang der Küste nach Süden zu fahren, um somit Alicante sowie Granada zu besuchen. Allerdings war ich auch noch nie in Madrid und die Hauptstadt wollte ich dann doch sehr gerne einmal sehen.

Soweit so gut! Wir hatten also 2 Wochen, 5 Städte und 1.500 Kilometer vor uns.

Mietwagen

Um von A nach B zu kommen, haben wir uns auf Grund der günstigen Preise dazu entschieden einen Mietwagen zu buchen. Vor Ort in den Städten benötigt man natürlich kein Auto, sondern eine Unterkunft mit Parkplatz, aber es war noch immer der einfachste und flexibelste Weg, um die Rundreise zu bestreiten. Ihr solltet wissen, dass die Spanier sich nicht so um ihre Autos scheren, wie wir es von Auto Besitzern in Deutschland kennen. Dort hat wirklich jedes Auto sämtliche Schäden, wie Schrammen und Beulen. Auch fahren die Spanier etwas rasanter und meiner Meinung nach chaotischer. Daher rate ich euch eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung abzuschließen. Gerade innerhalb der Städte ist alles super eng und die Gefahr, dass euer Auto einen Kratzer abbekommt ist hoch.

Autobahnen in Spanien

Was ich gut fand, war das Tempolimit von 120 km/h auf den Autobahnen. Auch wenn sich nicht alle daran gehalten haben, fand ich es super angenehm. In Deutschland hat man ja doch schnell mal auf der linken Spur jemandem mit Lichthupe im Kofferraum sitzen. Die meisten Autobahnen sind außerdem kostenfrei. Lediglich die allererste Strecke von Barcelona nach Valencia war kostenpflichtig. Danach haben wir aber auch immer bei GoogleMaps die Einstellung „Mautstraßen vermeiden“ ausgewählt.

Mietwagen Buchung

Da ich bisher auf jeder Reise meine Mietwagen immer bei Check24* gebucht habe, bin ich mittlerweile GoldClub Mitglied und bekomme dadurch bessere Angebote sowie ein kostenfreies Reiseunfallschutzpaket. Ich kann euch daher nur raten, immer bei einem Anbieter zu buchen, sei es bei Mietwagen oder aber auch bei Hotels etc. es lohnt sich wirklich bereits nach wenigen Buchungen.

Kosten

Viele von euch wollten wissen, was die zweiwöchige Rundreise gekostet hat. Ich versuche euch hier mal alle aufzulisten, was die Flüge, Unterkünfte und der Mietwagen gekostet haben:

Flüge

Wir haben zwei Flüge mit Lufthansa im Tarif Economy Classic gebucht, welcher auch 23 kg Freigepäck enthält, da wir für zwei Wochen nicht mit Handgepäck ausgekommen wären.

Frankfurt > Barcelona = 89,44 € p. P.
Málaga > Frankfurt = 122,90 € p. P.
Gesamt: 212,34 € p. P.

Mietwagen

Wir haben den Mietwagen jeweils direkt nach der Ankunft in Barcelona am Flughafen und vor dem Rückflug am Flughafen Málaga abgeholt und wieder zurückgebracht. Als Fahrzeugkategorie reichte uns die Kleinwagen Klasse und unser Anbieter war Niza Cars (über Argus Car Hire). Man muss dazu sagen, dass Niza Cars nicht so gute Bewertungen hat. Dies resultiert hauptsächlich daraus, dass die Mitarbeiter vor Ort einem immer noch eine weitere Versicherung verkaufen möchten, die man aber nicht benötigt.

Wir mussten in den zwei Wochen insgesamt zwei Mal voll tanken und zum Schluss vor der Rückgabe den Tank noch einmal zu etwa einem Drittel auffüllen.

Mietwagen für 15 Tage = 165,09 €
Benzin = 134,00 €
Maut Gebühren = 37,50 €
Gesamt: 336,59 €

Unterkünfte

Um die Kosten für die Übernachtungen möglichst gering zu halten, haben wir uns dazu entschieden AirBnB’s* zu nutzen. Bei der Buchung habe ich immer erst einmal geschaut, ob es günstige Unterkünfte gibt, bei denen man neben dem eigenen Schlafzimmer auch ein eigenes Bad hat. Uns hat es nicht gestört mit den Hosts unter einem Dach zu leben, zumal man in der Regel doch eh nur zum schlafen zuhause ist. Am Ende des Tages haben wir im Schnitt pro Übernachtung 73,00 € gezahlt. Wobei das günstigste AirBnB 46,50 € gekostet hat und die teuerste Unterkunft in Sevilla 105,00 € gekostet hat, weil wir zufällig zur „Feria de Sevilla“ da waren. Somit hat jeder von uns in Summe 514,00 € für die Unterkünfte ausgegeben.

Gesamt

Da wir uns, bis auf die Flüge, alle Kosten teilen konnten, hat jeder von uns knapp 876,00 € für die zweiwöchige Reise gezahlt. Hinzu kamen dann natürlich noch die Verpflegung und Unternehmungen vor Ort.

Ich hoffe euch hiermit schon einmal einen Teil eurer Fragen beantwortet zu haben und werde euch in den folgenden Blog Posts alles zu den einzelnen Städten erzählen. Welche Sightseeing Spots wir besucht haben, welche Restaurants wir empfehlen können und wo wir übernachtet haben.

Eure Carina 🙂