Freeletics – Ist das was für mich?

Vor knapp drei Jahren habe ich zum ersten Mal etwas von FREELETICS gehört. Nämlich als ich Florian kennengelernt habe. Zu der Zeit konnte ich mir erst einmal gar nichts unter „Body Weight Training“ – also Sport mit dem eigenen Körpergewicht vorstellen. Bis dato kannte ich nur Geräte- oder Freihantel-Training im Fitness Studio. Ich hätte anfangs auch nicht gedacht, dass man ohne Gewichte seinen Körper in Form bringen kann.

Mit Flo hatte ich letztendlich den lebenden Beweis. Er zeigte mir ganz begeistert die Freeletics App und ihm zu liebe habe ich auch mal ein Workout mitgemacht. Ich muss dazu sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt nur selten Sport gemacht habe. Nach meinem allerersten Freeletics-Workout („Kentauros“ Level „Standard“) war ich wirklich am Ende meiner Kräfte und tagelang von Muskelkater geplagt. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man sich so etwas freiwillig antun kann. Ja – ich war wirklich eine „Sissi“ zu dem Zeitpunkt.

Erst seit Oktober letzten Jahres gehe ich regelmäßig ins Fitness Studio – also seit gerade mal einem Jahr. Und auch erst seit dem habe ich mich neben Cardio auch an Krafttraining herangetraut. Durch das regelmäßige Training habe ich meine körperlichen Grenzen kennengelernt, mir aber gleichzeitig immer mehr zugetraut. Darüber hinaus habe ich sogar angefangen Spaß am Sport zu gewinnen 😀 Da Flo und ich nicht im gleichen Fitness Studio angemeldet sind, konnten wir leider nie gemeinsam Sport machen. Also bin ich vor einigen Monaten doch noch einmal über meinen Schatten gesprungen und habe mir die Freeletics Body Weight App installiert. Und siehe da: es hat sich gelohnt dem Ganzen eine zweite Chance zu geben. Ich habe sogar noch einmal das Kentauros Workout ausgesucht, aber dieses Mal die Schwierigkeitsstufe „Endurance“ ausgewählt.

Was genau ist der Unterschied zwischen Endurance, Standard und Strenght? Am einfachsten lässt es sich, glaube ich, anhand von Push-Ups erklären. In der Standard Variante beinhalten die Workouts mit Push-Ups ganz „normale“ Liegestütze. In der Strenght Version sind es dann schon einhändige Liegestütze! Und was musste ich bei Endurance machen? „Knee Push-Ups“ aka. Frauenliegestütze 🙂 Somit konnte ich zusammen mit Flo das gleiche Workout absolvieren, lediglich in einer vereinfachten Variante. Ich konnte sogar mit ihm mithalten und fühlte mich nicht mehr wie ein Loser – haha! Vermutlich hätte ich das Workout auch in der Standard Variante geschafft, ich brauche aber immer so kleine Erfolgserlebnisse, um am Ball zu bleiben. Und ja – ich lasse mich sehr schnell demotivieren, wenn ich etwas nicht sofort perfekt kann.

Rückblickend kann ich echt nur sagen, dass es total in Ordnung ist, wenn man nicht sofort mit einem @Flooorrriii mithalten kann. Und es ist auch absolut OK die Workouts erst einmal in der einfacheren Variante zu absolvieren. So kann man sich schon einmal an die Übungen herantasten und sich nach und nach steigern. Wichtig ist, dass ihr euch nur mit euch selbst vergleicht und eure Verbesserungen betrachtet, schaut nicht was andere machen, sondern konzentriert euch auf euch selbst. Auch ich musste das und muss es teilweise immer noch erst einmal lernen.

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Ihr fragt euch sicherlich – warum erzählt sie uns das jetzt alles? Der ein oder andere hat vielleicht mitbekommen, dass wir vor kurzen im Rahmen eines Blogger Events das Freeletics Headquarter in München besuchen durften. Nachdem ich mich mittlerweile mit den Workouts angefreundet hatte, war ich sehr neugierig, was sich noch alles hinter dem Namen verbirgt. Und ich wurde mehr als positiv überrascht! Freeletics ist nicht einfach nur eine App, sondern auch ein Unternehmen mit fast 150 Mitarbeitern, die täglich an mittlerweile vier (!) verschiedenen Apps arbeiten. Neu war mir vor allem, dass es neben der Body-Weight App auch eine Running App, eine Gym App und eine Nutrition App gibt.

Wir haben den ganzen Tag Einblicke in das Unternehmen und die vier verschiedenen Bereiche bekommen und sogar schon eine Sneak-Peek auf die bald anstehenden Neuerungen erhalten. Beispielsweise wird es in der Bodyweight App, bald noch individuellere Workouts geben. Um mal auf mein Beispiel mit den Push-Ups zurück zu kommen, wird es nicht nur drei Varianten, sondern ganze sechs verschiedene Push-Up Variationen geben. Somit sollte dann wirklich jeder, egal auf welchem Sport-Level, auf seine Kosten kommen.

Aufgeteilt in Gruppen haben wir im Laufe des Tages an verschiedenen Stationen Infos zu jeder der vier Apps erhalten. Selbstverständlich haben wir auch ein gemeinsames Workout absolviert und wurden im Anschluss mit leckerem Essen aus Rezepten der Nutrition App belohnt 🙂 Alles in allem war es ein rundum gelungener Tag. Unabhängig davon fand ich es persönlich auch total schön zu sehen, wie sehr die Mitarbeiter von Freeletics hinter dem Unternehmen und der Philosophie stehen. Natürlich sind die Freeletics Workouts nach wie vor nicht zu unterschätzen, jedoch kann ich jedem nur raten es einfach mal auszuprobieren – die Basis Version ist sogar kostenfrei!

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Habt ihr Freeletics schon mal ausprobiert? Wenn ja, wie waren eure Erfahrungen damit?

2 Replies to “Freeletics – Ist das was für mich?”

  1. Ein wirklich toller Post liebe Carina ! 🙂 Und es macht Mut für alle, die noch keine Erfahrungen haben. Ich kann mich noch an mein erstes Freeletics Workout erinnern, ich konnte mich auch tagelang nicht richtig bewegen 😉
    Macht immer wieder Spaß deine Posts zu lesen.
    Liebe Grüße
    Lena

    1. Liebe Lena, vielen Dank für dein Feedback! Gut zu wissen, dass es nicht nur mir so ging 🙂 Schöne Grüße, Carina

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