6 Tage im TUI Magic Life Fuerteventura

Es ist Donnerstag 18:00 Uhr, ich schaue an mir herunter und blicke auf meine leicht gebräunten Arme, schaue rechts aus dem Fenster und sehe unter mir Wolken und die letzten Umrisse der schönen Insel Fuerteventura. Eine leichte Wehmütigkeit macht sich in mir breit, doch wie nach jedem Urlaub freue ich mich auch wieder ein bisschen auf Zuhause.

Aber erst einmal ganz von vorne

Am Samstag, den 04.03. sind wir gegen Mittag von Frankfurt nach Puerto del Rosario, der Hauptstadt Fuerteventuras geflogen. Vor Ort haben wir uns mit unserem Mietwagen auf die einstündige Fahrt in den Süden, nach Esquinzo begeben, um dort in dem TUI Magic Life Fuerteventura einzuchecken.

Auch wenn wir großen Hunger hatten und das Abendessen bereits auf uns wartete, war natürlich der erste Gang auf unser Zimmer. Es dämmerte bereits, da die Sonne schon fast untergegangen war, aber wir konnten sofort sehen und hören, dass unser Zimmer einen direkten Blick auf das Meer hatte – einfach traumhaft!

 

 

Nachdem wir unsere Koffer abgestellt und uns frisch gemacht hatten, machten wir uns auf den Weg in das Hauptrestaurant „Magico“ in dem es jeweils Frühstück, Mittag- und Abendessen in Buffetform gibt.

Während dem Abendessen warfen wir auf einen Blick auf den Aktivitätsplan, der uns beim Check-In ausgehändigt wurde und überlegten uns schon einmal welche Kurse und Aktivitäten wir jeweils in den kommenden Tagen ausprobieren wollten. Da für einige Aktivitäten eine Anmeldung am Vortag erforderlich ist, zum Beispiel für Spinnig und andere Kurse, die eine begrenzte Anzahl an Trainingsgeräten haben, entschieden wir uns im Rahmen der Halbmarathon Vorbereitung am Sonntag erst einmal einen Lauf Tag einzulegen. Dies hat darüber hinaus auch den Vorteil, dass man somit gleich die Umgebung des Hotels zu Fuß erkunden kann, was übrigens auch sehr lohnenswert ist.

Am Sonntag klingelte unser Wecker um 7:00 Uhr

Wobei wir diesen gar nicht benötigt hätten. Während der deutschen Winterzeit gibt es eine Zeitverschiebung von einer Stunde, sodass unsere innere Uhr auf 8 Uhr gepolt war. Somit wurden wir bereits um kurz vor 7 Uhr von alleine wach. Das Wetter konnten wir noch gar nicht richtig einschätzen und damit wir nicht in die Mittagssonne geraten, wollten wir uns auch zeitig auf den Weg machen. Nach unseren morgendlichen Pre-Longrun-Ritualen haben wir uns dann also auf das Abenteuer „We Run Fuerteventura“ begeben. Bewaffnet mit einer 0,5 Liter Flasche Wasser, die es kostenfrei in der Hotellobby gibt, sind wir gemeinsam in Richtung Morro Jable gelaufen und wieder zurück gelaufen. Die Laufstrecke kann ich euch absolut empfehlen, nach etwa 2 Kilometern kommt ihr nämlich auf einen ganz tollen Fußgängerweg, der euch bis an das Ende von Morro führt. Vom Hotel aus bis dort hin und wieder zurück, habt ihr somit eine schöne 10 Kilometer Strecke.

 

 

Da wir direkt nach dem Laufen in der Regel nicht so hungrig sind, haben wir erst einmal in Ruhe geduscht, uns auf dem Balkon ausgeruht und anschließend das erste Mal zum Mittagessen gegangen. Das Mittagsbuffet ist ähnlich wie das Abendessen aufgebaut und super umfangreich. Von Fisch und Fleisch, über jede Menge Obst, bis hin zu (Flo nennt es immer:) „Schweinereien“ – gemeint ist die Dessert Ecke – gibt es wirklich für jeden Geschmack etwas. Sogar für Allergiker ist gesorgt, ich habe auch einen „Glutenfree Corner“ gesehen.

 

Den Nachmittag haben wir genutzt um die Insel etwas mit dem Auto zu erkunden und haben unter anderem einen Abstecher in La Pared gemacht.

Voller Vorfreude

sind wir am Montag pünktlich um 9:00 Uhr bei dem Treffpunkt von Kangoo Jumps aufgekreuzt, mussten allerdings feststellen, dass wir uns am Vortag hätten anmelden müssen. Typisch wir mal wieder! Also merkt euch: am Vortag um 12:00 Uhr könnt ihr euch am Activity Pool für die Kangoo Jumps anmelden.

Da wir am Tag zuvor so lange gelaufen sind, haben wir uns daher kurzerhand entschlossen den Yoga Kurs zu belegen. Ich liebe Yoga – mache es allerdings viel zu selten. Also gesagt – getan, haben wir uns auf die Suche nach dem Fitness Studio gemacht. WOW! Dort angekommen, dachte ich wirklich, ich träume. Der „Vorplatz“ des Fitness Studios, auf dem die Kurse stattfinden ist offen gehalten, wie eine Art Galerie und man schaut direkt auf das Meer. Ich kann mich nur wiederholen: EIN TRAUM! Nach dem Kurs stand für mich fest: ich muss noch mehr Kurse an dieser Location belegen. Egal wie anstrengend, mit der Kulisse und dem Meeresrauschen im Hintergrund, ist jedes Workout einfach tausendmal besser!

 

 

Zurück im Zimmer angekommen hatte ich eine Nachricht von einem Fotografen, den ich kurz vor unserer Anreise nach Fuerteventura angeschrieben hatte. Das Problem bei uns ist nämlich, ich kann immer Fotos von Flo machen und er von mir. Aber Fotos von uns beiden zusammen – schwierig! Selbstauslöser, andere Urlauber fragen, Selfies – wir haben wirklich schon alles probiert. Hardy von Fuertephoto war super freundlich und hat sich spontan an seinem freien Tag dazu bereit erklärt ein Fotoshooting mit uns zu machen.

Am Dienstag war dann auch endlich mal ein Aqua-Kurs fällig. Ich konnte Flo sogar überreden mitzumachen. Somit müsste er mich zu „Aqua-Zumba“ begleiten.

Bei Musik aus den 90ern haben wir also gemeinsam mit 20-30 weiteren UrlauberINNEN im Pool gehüpft.

JA – Flo war der einzige Mann

und ich kann mir gar nicht erklären wieso 😀 ?! Alle die nicht mitmachten, haben definitiv etwas verpasst. Wer mich kennt, weiß dass ich von Zumba gar nicht genug bekommen kann, daher bin ich dann noch am selben Tag auch zum „Trocken“ Zumba gegangen. Diesmal dann allerdings ohne Flo. Dafür mit der super Trainerin „Minnie“ aus England.

Sie wies uns auch darauf hin, dass am Abend im Theater eine Aufführung stattfinden wird, bei der einige Animateure aus dem Hotel eine 80/90er Show machen werden. Gut, ich bin ehrlich – sobald ich etwas von 90er Jahren höre, muss ich einfach dabei sein. Es war übrigens auch der erste Abend, an dem wir auch mal nach dem Abendessen nochmal unser Zimmer verlassen haben. Wir sind da echt wie ein altes Ehepaar – Abendessen und ab ins Bett – haha! Ich war echt erstaunt wie viel um 21:30 Uhr in der Hotelanlage noch los ist. Das Theater war bis auf den letzten Platz besetzt, die Gäste standen sogar schon hinten, um sich die coole Show anzusehen.

 

 

Nach der Show sind wir dann aber wirklich schnell ins Bett gehuscht, denn am Mittwoch stand ja endlich unsere Kangoo Jumps Einheit an. Und ich kann euch sagen:

Es sieht leichter aus als es ist

Also man hat den Dreh super schnell raus, aber es ist schon ziemlich anstrengend. Wir haben zu fünft eine Runde „um den Block“ gedreht, vielleicht 2 Kilometer – gefühlt waren es aber mindestens doppelt so viel. ABER Spaßfaktor hoch 10! Es sieht nicht nur witzig aus, es fühlt sich auch witzig an und man kann einfach nur lächelnd auf den Schuhen unterwegs sein. Ein absolutes Must-Do 🙂

Kurz vor dem Mittagessen habe ich mich noch entschieden einen Backfit Kurs zu machen, da wir doch einiges für die Beinchen getan hatten und ich das Gefühl hatte, mein Rücken würde etwas zu kurz kommen. Also wieder ab zur Lieblings Location und 45 Minuten dem Rücken zeigen, welche Muskeln er noch nicht kennt.

Flo hatte mir übrigens versprochen, dass er eines Tages – sobald es sich ergeben wird – einen Surfkurs mit mir belegen würde. Ehrlich gesagt wollte ich ihn nur mal in so einem hübschen Neopren Anzug sehen – hihi! Also haben wir auch noch kurzerhand einen Surf-Schnupperkurs gebucht. Wir wurden vom Hotel abgeholt und sind mit unserem Surflehrer nach La Pared gefahren, um dort die theoretischen Grundlagen zu erfahren und dann auch unsere ersten Wellenreit-Versuche zu machen. Ich finde wir haben uns total gut geschlagen und es hat mega viel Spaß gemacht. Auch wenn es ganz schön anstrengend ist! Wir hatten außerdem super Glück, dass unsere Gruppe nur aus 4 Personen bestand und man somit ziemlich viel Unterstützung von unserem Surflehrer bekam.

Die Abreise naht

Am Donnerstagmorgen haben wir noch einmal richtig Vollgas am Frühstücksbuffet gegeben – natürlich nur um uns fürs Koffer packen zu stärken. Da ich Flo unbedingt noch die Dünen von Corralejo zeigen wollte, sind wir noch einmal ganz hoch in den Norden gefahren und haben zum Abschluss noch eine super leckere Pizza in Puerto del Rosario gegessen. Von dort aus sind wir dann auch direkt zum Flughafen gefahren und nun sitze ich hier eingekuschelt in meinen Sitz und lasse die letzten Tage Revue passieren …

 

Mein persönliches Fazit:

Ich bin eigentlich kein Fan von All Inclusive, muss aber sagen, dass ich von der Verpflegung im TUI Magic Life echt begeistert war. Zum einen auf Grund der Vielfalt zum anderen aber und das ist für mich der wichtigere Punkt: die Qualität der Speisen. Es war wirklich immer alles sehr frisch, an jeder Station stand ein Koch, um Gerichte frisch zu zubereiten. Ich erinnere mich da immer wieder an einen All Inclusive Urlaub in Ägypten, wo ich echt eine Woche gehungert oder auswärts gegessen habe, weil mir das Essen überhaupt nicht geschmeckt hat. Gut, im Restaurant Magico hatte man dann allerdings die Herausforderung nicht heraus zu kugeln 😀

Ich habe es auch selten erlebt, dass in einem Hotel wirklich für jeden etwas dabei ist. Man kann sich den kompletten Aufenthalt von morgens bis abends sportlich betätigen oder aber auch einfach nur die Füße hochlegen. Frei nach dem Motto: alles kann – nichts muss! Hier kommt auf jeden Fall jeder auf seine Kosten, da das Angebot so bunt und vielfältig ist. Von leichten Programmpunkten und Animation bis hin zu anspruchsvollen Mountainbike Touren, kann sich wirklich niemand beschweren, dass nichts Passendes angeboten wird.

Auch für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gibt es noch einmal gesonderte Unterhaltungsprogramme, sodass sich auch Familien entspannen können. Für alle Wasserratten gibt es fünf verschiedene Pools und über eine Treppe gelangt man an den Strand und das wunderschöne Meer.

Ich war nun das dritte Mal auf Fuerteventura

und finde die Insel einfach immer noch toll und würde jederzeit wiederkommen. Vor allem das Klima ist gerade für uns Deutsche dort sehr angenehm. Auch an sehr heißen Tagen hilft die immer vorherrschende „Brise“ Luft, dass man nicht in der Sonne eingeht. Allerdings darf man niemals den Fehler machen und die Sonne unterschätzen.

Wenn ihr also einen Urlaubsort sucht, der euch ganzjährig tolles Wetter bietet und ihr auch ein wenig an Aktivurlaub interessiert seid, dann kann ich euch das TUI Magic Life Fuerteventura gerne empfehlen. Falls ihr noch ein paar Tipps zum Thema „Sport im Urlaub“ sucht, dann schaut doch auch mal auf dem Blog von TUI vorbei, dort verrät euch Flo, wie ihr euch auch im Urlaub ganz einfach fit halten könnt 🙂

Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren stellen. Ich freue mich auf euer Feedback!

Liebe Grüße,
Carina

4 Kommentare

  1. Hi 🙂
    Mein Freund und ich überlegen auch im Juli nach Fuerteventura zu reisen. Wir waren beide noch nie dort. Hast du abgesehen von den Orten und Aktivitäten im Blogpost noch weitere Empfehlungen, Dinge die man unbedingt gesehen haben muss, etc. ?
    LG

    1. Hey Marieke 🙂 Also unbedingt gesehen haben muss man die großen Dünen oben in Corralejo. Was wir diesmal nicht geschafft haben, war in das Einkaufscenter „Las Rotondas“ in Puerto del Rosario zu gehen. Dort gibt es u. a. alle spanischen Geschäfte der Inditex Gruppe und die Preise sind dort günstiger als bei uns 😉 Ansonsten bietet es sich natürlich an auf der Insel einen Wellenreit, Kite- oder Windsurf Kurs zu machen. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Auto zu buchen, da sowohl die Fahrzeugmiete, als auch die Benzinpreise günstiger sind als bei uns. Wir hatten glaube ich knapp 1€ pro Liter Benzin letzte Woche. Somit könnt ihr auch mal fernab von den typischen Touristen Orten in das Inselinnere oder die Westküste fahren und dort die tollen kleinen Orte besuchen. Wo ich noch nicht war und was auch eher für Touristen zu sein scheint, ist der Oasis Park in der Nähe der Costa Calma. Die Insel ist halt auch nicht wirklich groß, aber trotzdem bin ich dort immer wieder gerne 🙂 Einfach weil das Wetter und die Natur dort so schön ist und man ganz aktiv sein kann! Ich hoffe es hilft euch weiter, LG Carinazu

  2. Hi 🙂 Ich verbringe im April auch eine Woche auf Fuerteventura. Dein Post hat mir super gefallen, ich war noch nie dort und dementsprechend etwas skeptisch 😀 sieht aber wirklich traumhaft aus 🙂

    1. Ohh wie schön, dann wünsche ich dir schon einmal einen tollen Urlaub und eine schöne Zeit auf Fuerteventura!

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